Ein Vormittag in der Johannes-Diakonie von Sara Braun, Klasse 7d, Realschule Obrigheim

Nachdem uns Roland Schiller, ein Bewohner aus der Johannes-Diakonie, im Religionsunterricht besucht hatte, wollten wir nun erfahren, wie das Leben in der Diakonie ist. Dazu machten wir uns mit Frau Halder und der Klasse am Mittwoch, dem 18. Juli 2018, auf den Weg zur Diakonie nach Mosbach.

Wir trafen uns gegen 8.15 Uhr vor der Johannes-Kirche, um an der Morgenandacht teilzunehmen.

Nach dem Gottesdienst begrüßte uns Pfarrer Lallathin. Er erzählte uns einige interessante Dinge über die Diakonie, wie sie entstand und was im 2. Weltkrieg mit behinderten Menschen geschehen ist.

Nach diesem Gespräch ging es weiter zu der Werkstatt für behinderte Menschen. Ein Mitarbeiter führte uns durch diese und erklärte uns die Aufgaben, die die Menschen hier täglich ausführen, so z.B. Deckel für den Drogeriemarkt dm auf die Gläser schrauben, verpacken von Büchern in Kartons und wiegen. Jeder Behinderte erhält hier eine passende Arbeit, die er auch erfüllen kann. Außerdem werden hier Flaschen eingeschmolzen und anschließend neu geformt. Diese werden dann bei Festen der Diakonie verkauft.

Roland Schiller, den wir vom Besuch in der Schule kennen, trafen wir ebenfalls in der Werkstatt an.

Neben der Werkstatt befindet sich ein weiterer Raum in dem schwerstbehinderte Menschen betreut werden.

Von dort gingen wir weiter zur Außenanlage, die behindertengerecht ausgestattet ist, z.B. mit einer Rollstuhlschaukel, verschiedenen Klangspielen und einem Sandkasten, der aus einer Tischtennisplatte gebaut wurde, damit Rollstühle direkt heranfahren können.

Danach führte uns Roland zu seiner Wohngruppe. Er zeigte uns sein Zimmer und wie er wohnt, z.B. die Aufenthaltsräume, die Küche mit Esszimmer und das Badezimmer. Da wir wussten, dass Roland sehr gerne Cola trinkt, haben einige von uns ihm ein paar Flaschen mitgebracht. Darüber hat er sich sehr gefreut und gleich eine Flasche aufgemacht.

Zum Abschluss gingen wir gemeinsam ins fidelijo,

ein Restaurant/Cafe der Johannes-Diakonie
und unterhielten uns

über die Eindrücke des Vormittags.