Der Geschichtslehrpfad “Goldfisch” verläuft zum großen Teil in freier Natur, auf Wiesen- und Waldpfaden. Bei warmen Wetter mit etwas Regen wachsen sofort Brombeer- und Himbeerranken, Brennnesseln und Waldreben von beiden Seiten in den Pfad hinein und machen das Gehen dort schwierig. Diesem Mini-Dschungel rückten Mitte Juli Schülerinnen und Schüler (Klasse 9d und die Technikschüler der 9b) der Realschule Obrigheim zu Leibe, angeleitet von ihren Lehrkräften Marco Bauer und Frau Zeisberger.
Dorothee Roos von der KZ-Gedenkstätte Neckarelz erzählte in kurzen Worten von der Fabrik “Goldfisch” im Stollensystem des Karlsbergs und erläuterte, dass der Pfad die oberirdischen Überreste der unterirdischen Fabrik verbindet. Mit Rosenscheren und vor allem dornenfesten Handschuhen bewaffnet schnitten die Jugendlichen anschließend den Wildwuchs zurück und machten dadurch den Pfad wieder problemlos begehbar. Besondere Geduld war beim Jäten von Unkraut bei der Schienenstation “Alte Eisenbahnbrücke” gefragt.
Mit zum Erfolg trug bei, dass der für das Projekt ausgewählte Termin sich als der bisher kühlste Tag des Monats Juli erwies.
https://www.kz-denk-neckarelz.de/goldfisch-pfad
Dorothee Roos